Beispiel-Dateien zur Gestaltung der kml-Wegpunkt-Icons

Letzte Änderung am 18.04.2017

Nachfolgend fünf Gestaltungs-Beispiele mit unterschiedlichen Formatierungen der Trackpunkte

    mit herkömmlicher Formatierung, mit Zeitstempeln

  sowie – mit versteckter Icon-Beschriftung –

    Icons ohne Zeitstempel

    Icons ohne und mit Zeitstempeln,

    sowohl normal sichtbare als auch versteckte Icons mit Zeitstempeln,

    wiederum sowohl normal sichtbare als auch versteckte Icons,

      teils mit Zeitstempeln, aber in separaten Foldern.

Durch Anklicken der jeweiligen nachfolgenden Links öffnet sich die Trackdarstellung im GE-Viewer.

Bei dem Beispiel mit unvorteilhafter, herkömmlicher Formatierung erscheint nach dem Öffnen im Google Earth-Viewer die Tracklinie (andere unvorteilhafte Bildbeispiele siehe im GE-Outreach-Tutorial "GPS-Daten in Google Earth importieren"). Weil im "Orte"-Fenster (in der Seitenleiste) der Folder ”Trackpoints” aktiviert ist (Häkchen im Kästchen links neben dem Foldernamen) und die Trackpunkte mit Zeitstempeln versehen sind, zeigt sich außerdem der Zeit-Schieberegler (zur Handhabung siehe z. B. Seite 25 von "Heilig, A.: Google Earth Training"). In neueren Programmversionen von GE (mit Sicherheit ab den 6er Versionen) stellt sich dessen Zeitintervall automatisch so ein, dass alle mit Zeitstempeln versehenen Punkte einer GE-Datei, die einzeln oder gemeinsam in einem Folder ausgewählt sind, erfasst werden. Dabei werden auch alle weiteren aktivierten Objekte des Orte-Fensters, die mit Zeitstempeln versehen sind (nicht nur der Dateien in ”Temporäre Orte” einschließlich der aktuellen, sondern auch der bereits in ”Meine Orte” gespeicherten Dateien), berücksichtigt. Ein Betrachter, der die Bedienung kennt, kann mit der Einstellmöglichkeit des Zeitschiebereglers festlegen, welche Trackpunkte auf dem Bildschirm erscheinen, und durch Anklicken von Trackpunkten auch die Informationen in deren Trackpunkt-Beschreibungen sehen. In diesem Beispiel sind die Trackpunkte-Abstände sehr klein und die Trackpunkte-Beschriftungs-Texte lang. Das kann den Blick auf die eigentliche 2D-/3D-Ansicht beträchtlich behindern. Dann empfiehlt es sich, ein möglichst kleines Zeitintervall zu wählen. Durch Schieben am rechten Griff des Schiebereglers lässt sich seine Lage verändern.

Im nächsten Beispiel (wie auch den weiteren) mit versteckter Icon-Beschriftung haben die Trackpunkte keine Zeitstempel, so dass sie vollzählig zu sehen sind und der Track als Punkteschlange erscheint. Mit dem Mauszeiger holt man den Beschriftungstext hervor. Wenn die Punktabstände auf dem Bildschirm sehr klein sind, geschieht das für mehrere Punkte gleichzeitig. Mit dem Links-Klick öffnet sich zunächst eine Rosette aus vielen beschrifteten Punkten. Mit einem weiteren Klick auf einen davon wird dann dessen Info-Pop-up angezeigt. Für eine gezielte Auswahl zoomt man sich am besten stärker hinein.

In diesem Beispiel sind nach dem Öffnen in Google Earth ähnlich dem zweiten Beispiel sofort alle jene Icons zu sehen, zu denen kein Zeitstempel eingetragen ist. Zwischen diesen liegen jedoch Icons mit Zeitstempeln, was dazu führt, dass der Zeitschieberegler auf dem Bildschirm erscheint. Durch Ziehen mit der Maus an dessen "Griffen" lassen sich auch diese Icons hervorholen oder zum Verschwinden bringen. Schiebt man dann den Mauszeiger über ein solches Icon, erscheint wieder dessen Beschriftungstext.

Die Variante mit normal sichtbaren und versteckten Icons ist so ausgelegt, dass beim Öffnen in Google Earth zunächst allein der Pfad erscheint, allerdings zusammen mit dem Zeitschieberegler. Bei neueren GE-Versionen tauchen anschließend wiederum nacheinander automatisch alle mit Zeitstempeln versehenen Icons auf. Andernfalls wird der Zeitregler wie bei den anderen Beispielen bedient. Zunächst werden relativ weit auseinanderliegende Trackpunkt-Icons – wiederum mit verstecktem Beschriftungstext – sichtbar. Durch Ziehen an den Regler-Griffen legt man einen Zeitabschnitt fest. Bewegen des Maus-Zeigers längs des Tracks holt dann zwischen den bereits sichtbaren Icons zusätzliche mit Beschriftungstext versehene Icons aus ihrem Versteck hervor. Auch hier öffnet Anklicken das Info-Fenster mit den ausführlichen Angaben zum betreffenden Punkt.

Erweitertes Eingreifen in die Darstellung im Google Earth-Viewer gestattet dem Nutzer die Variante mit separaten Punkte-Foldern. Die <visibility>-Einstellungen sind so gewählt, dass beim Öffnen der Datei durch Aufsuchen mit dem Mauzeiger die Beschreibungen der sofort sichtbaren Punkte hervorgeholt werden können und zwischen diesen Punkten weitere Punkte, ebenfalls mit ihrer Beschriftung. In beiden Fällen öffnet der Maus-Klick das Info-Pop-up mit den ausführlichen Angaben zum jeweiligen Punkt. Zusätzlich können im Orte-Fenster durch Anklicken der zugehörigen Checkbox-Quadrate die einzelnen Punkte-Ordner hinzu- und weggeschaltet werden. Die Sichtbarkeit der mit Zeitstempeln versehenen Punkte lässt sich wiederum mit dem Zeitschieberegler steuern, der beim Auswählen eines solchen Punkte-Ordners erscheint.

Die zugehörige Log-Datei stammt aus einem WBT-100 (Fa. Wintec). Dabei sind in diesem Gelände die Unterschiede der Höhenangaben aus dem Logger zu den Höhen-Werten der SRTM-Daten, die weitgehend mit denen des Höhenmodells von Google Earth übereinstimmen, gar nicht besonders groß. Um diese sichtbar zu machen schaltet man im Fenster ”Ebenen” links in der Seitenleiste ”Primäre Datenbank > Gelände” ein  – der Höhenwert am Geländepunkt der jeweiligen Maus-Position erscheint unten neben den Koordinatenwerten. Oder man wählt per Rechtsklick auf ”Track” im Ortefenster ”Höhenprofil anzeigen” – ebenfalls mit zusammenfassenden Höhenangaben. Außerdem enthält diese Google Earth-Datei links bei ”Temporäre Orte” einen Link ”Strecken-Angaben”. Anklicken öffnet ein Fenster mit einer Zusammenfassung, mit – neben anderen Angaben – ebenfalls dieser Gegenüberstellung.


Klaus Dannowski – Klaus‘ GPS-Ecke
22.O6.2OO9