Gehäuse des PocketGPS S1

Stand 29.06.2018

Das Gehäuse …

    … des PocketGPS S1 macht einen stabilen Eindruck. Auch bei ihm besteht es allein schon wegen der HF-Eigenschaften aus einem Plastikwerkstoff, genauer aus einem ein wenig lichtdurchlässigen, keineswegs spröden, sondern – für die Bruchfestigkeit günstig – eher etwas zähen Material mit hoher Anziehungswirkung für Staubteilchen.

    Es ist wohl kaum möglich, einfachere Geräte mit Buchsen unempfindlich gegen Wasser zu gestalten. Das trifft auch für das PG-S1 mit USB- und Kopfhöreranschluss in den Seitenwänden und einer Öffnung für das Mikrofon in der Displayeinheit zu. So sind schmale Spalte (wohl kaum über 0,1 mm) auf der Frontseite – um die Displayeinheit und die Drei-Tasten-Bedieneinheit herum – als belanglos einzustufen.

    Offensichtlich (bei geeignetem Lichteinfall an sich abzeichnenden Helligkeitsunterschieden zu erkennen) besteht das Gehäuse aus einem wannenförmigen Unterteil und einem darauf aufgesetzten Oberteil in Gestalt eines Rahmens (teilweise wohl ebenfalls wannenartig nach unten abgeschlossen), in dem die Display- und die Bedieneinheit ruhen. Diese zwischen Ober- und Unterteil umlaufende Fuge wirkt visuell äußerst dicht (dabei ist ihre eigentliche Art unklar; ursprünglich hatten Anwender einen umlaufenden Spalt beanstandet.
    Wenn die mechanischen Anforderungen nicht allzu hoch sind, dürfte als Maßnahme gegen das Eindringen von Wasser schon beispielsweise das Unterbringen in einem Folietütchen genügen.

Die Gehäuse-Abmessungen

    Allein schon im Vergleich mit GPS-Loggern der bekannten Transystem-747- bzw. QSTARZ-Serien kann das Gehäuse des PG-S1 mit seinen 45 × 67.2 × 16.4 mm³ als klein gelten. Z. B. ist es kleiner als das 47 x 72 x 20 mm³ große Gehäuse des 747ProS (von
Transystem Inc.  1, neuerdings /übrigens für die gesamte Palette der TSI-Logger/ auch bei G&V Global Tech Co.) .

    Damit werden vom Cuu:B-PocketGPS selbst die Abmaße anderer Display-Geräte wie etwa des – allerdings bereits älteren – Forerunner 305 von Garmin (53 x 69 x 18 mm³) unterboten. Ohnehin müssen aber bei Vergleichen dieser Art nicht zuletzt auch die Abmesssungen des eigentlichen Displays im Zusammenhang mit dem Detailreichtum der Darstellung und der abhängig vom Einsatz benötigten Ablesbarkeit berücksichtigt bleiben (vgl. die entsprechend zugeschnittenen noch kleineren GPS-Sportuhren).


    Wie bei vielen miniaturisierten Geräten, speziell auch GPS-Loggern, wird das Miniformat des PocketGPS dadurch ermöglicht, dass auf die Auswechselbarkeit des Akkus verzichtet wird. Der Preis für die Miniaturisierung ist somit zum einen – wohl am leichtesten zu verschmerzen – eine allein durch den Verschleiß des Akkus (normalerweise immerhin auf mehrere Jahre) begrenzte Nutzungsdauer. Will man nicht, mit einem zu früh entladenen Geräteakku unterwegs, das Loggen vorzeitig beenden müssen, hat man statt eines nicht gerade schweren Reserveakkus wohl höchstens – im Widerspruch zum kleinen Gewicht und den kleinen Abmessungen des Loggers – eine USB-Batteriebox zur Auswahl (so auch von Cuu:B im Board empfohlen).

    Des weiteren wird beim PG-S1 dadurch Platz eingespart, dass der im Vergleich zu vielen herkömmlichen Loggern sehr große Speicher fest eingebaut ist. Zusammen mit der vom Nutzer eventuell noch immer gewünschten Erweiterbarkeit (z. B. für MP3-Files oder Kartendaten) entfallen zusätzlich aber auch bei anderen GPS-Loggern nicht immer optimal gelöste Besonderheiten wie Kontaktprobleme am zum Auslesen herauszunehmenden Speicherchip oder dessen ungewolltes Herauslösen aus dem Gerät.

Das Gehäusezubehör: Handschlaufe

    Ob man die zum Lieferumfang gehörende Handschlaufe in die in der Seitenansicht oben am Gehäuse sichtbare Öse einfädelt, wird von den Gegebenheiten beim Einsatz abhängen. Im Hinblick auf die GPS-Empfangsqualität sind die bewegte Hand oder der geschwenkte Arm keine schlechte Wahl und ganz erheblich besser als irgendwelche Jacken- oder Hemdentaschen.
    Vielleicht etwas kurios: Das PG-S1 schlüpft längst nicht so elegant in das Täschchen für den Rucksack-Schultergurt wie bislang ein eigentlich etwas größerer, aber viel rundlicherer iBlue-747. Zugegeben: Mit dem PG-S1 würde man sich daran ohnehin ein Fenster für das Display wünschen und einen einfachen Zugang zu den Bedientasten.

Anmerkungen

1  6/2018: Hier kommt es leider sehr oft zu Problemen mit der Erreichbarkeit des Servers.


Klaus Dannowski – Klaus‘ GPS-Ecke
O3.O1.2O12