{"id":147,"date":"2010-02-10T20:32:50","date_gmt":"2010-02-10T19:32:50","guid":{"rendered":"http:\/\/gps.hillclimb.de\/?page_id=147"},"modified":"2022-11-05T20:03:52","modified_gmt":"2022-11-05T19:03:52","slug":"google-earth-trackpunkte-mit-verbessertem-erscheinungsbild","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gps.hillclimb.de\/?page_id=147","title":{"rendered":"Icons von kml-Dateien &#8211; Verbessertes Erscheinungsbild"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin-top: -12px;margin-bottom: 26px;font-size:0.7em;\">Stand 27.04.2019<\/p>\n<p style=\"margin-top: 0px;margin-bottom: 4px;\">Das Umschalten (auch: engl. Toggeln) der Darstellung der Icons und Labels der Track-Punkte per einfachem Bewegen des Mauszeigers \u00fcber das Icon (&#34;mouse&#160;hover&#34;) mittels Vorgaben in der StyleMap (N\u00e4heres dazu siehe <a href=\"https:\/\/gps.hillclimb.de\/?page_id=37#style_map\">hier<\/a>) kann man ausnutzen, um das Erscheinungsbild einer Track-Darstellung mit inhaltsreichen und deshalb oft st\u00f6renden Labels der Google&#160;Earth-Pfadpunkte entscheidend zu verbessern. Dazu muss man nur daf\u00fcr sorgen, dass diese Labels in der Normalansicht der Point-Darstellung nicht zu sehen sind.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 0px;margin-bottom: 4px;\">Erreichen l\u00e4sst sich das &#8211; eigentlich \u00fcberraschend einfach &#8211; auf zwei Arten: <\/p>\n<ul style=\"margin-top: 0px;margin-bottom: 4px;\">\n<li>Skalieren auf die Gr\u00f6\u00dfe &#34;0&#34;<\/li>\n<li>Farbgebung &#34;Transparent&#34;<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"para-header\">Verstecken durch Skalieren auf die Gr\u00f6\u00dfe &#34;0&#34;<\/p>\n<p style=\"margin-top: 0px;margin-bottom: 8px;\">Von der ersten Art des Versteckens wird beispielsweise bei den vielen Ortsmarken-Eintr\u00e4gen (Hinweise auf lokale Gegebenheiten wie \u00f6ffentliche Einrichtungen, Unternehmen) gebrauchgemacht, die im Google Earth-Betrachter angezeigt werden, falls in dessen Ebenen-Fenster &#34;Orte&#34; ausgew\u00e4hlt ist &#8211; mittels eines Eintrags &#34;&lt;LabelStyle&gt;&lt;scale&gt;0|1&lt;\/scale&gt;&lt;\/LabelStyle&gt;&#34;. Ber\u00fchren eines Icons mit dem Mauszeiger (in diesem &#34;highlight&#34;-Anzeige-Modus ist &#34;1&#34; wirksam, andernfalls &#34;0&#34;) bringt den vom Autor als Name des Bildes eingetragenen Text zum Vorschein. \u00c4hnlich sind die Trackpunkte (mit der Gestalt von Richtungspfeilen) der kml-Datei konfiguriert, die von Google Earth beim Import einer gpx-Datei&#160;<a href=\"#datei_typen\"><sup><b>1<\/b><\/sup><\/a> erzeugt wird: In der Normalansicht haben die Trackpoint-Labels die Gr\u00f6\u00dfe 0 &#8211; sie sind vorhanden, aber &#34;<em>so klein, dass sie nicht zu sehen sind<\/em>&#34;, also nicht sichtbar.<\/p>\n<p class=\"para-header\">Verstecken durch die Farbgebung &#34;Transparent&#34;<\/p>\n<p style=\"margin-top: 0px;margin-bottom: 6px;\">Die Farbgebung von kml-Objekten wird mit dem color-Eintrag der Gestalt <\/p>\n<p style=\"margin-top: 0px;margin-bottom: 4px;margin-left:10px;\">&lt;color&gt;&#8220;aabbggrr&#8220;&lt;\/color&gt; <\/p>\n<p style=\"margin-top: 0px;margin-bottom: 6px;\">festgelegt. <\/p>\n<p style=\"margin-top: 0px;margin-bottom: 6px;\">Dabei gelten bekanntlich die Zuordnungen (siehe <a href=\"https:\/\/developers.google.com\/kml\/documentation\/kmlreference?hl=de#color\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">KML Reference: color<\/a>)<\/p>\n<p style=\"margin-top: 0px;margin-bottom: 8px;margin-left:10px;\">&#34;aa&#34; f\u00fcr die Transparenzwirkung bzw. Deckkraft (&#34;alpha-Wert&#34;)<br \/>\n&nbsp;&nbsp;mit<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&#34;00&#34; = v\u00f6llig transparent, also nicht sichtbar,<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&#34;ff&#34; = volle Deckkraft, also normale Sichtbarkeit,<br \/>\n&#34;bb&#34;, &#34;gg&#34;, &#34;rr&#34; (Reihenfolge gegen\u00fcber z. B. html vertauscht) stehen <br \/>f\u00fcr Blau, Gr\u00fcn, Rot mit jeweils dem Wertebereich<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&#34;00&#34;&nbsp;(dunkel) bis &#34;ff&#34; (volle Leuchtkraft).<\/p>\n<p style=\"margin-top: 0px;margin-bottom: 6px;\">Den Wechsel zwischen Transparenz, also <em>Verschwinden der Schrift<\/em>, in der Normalansicht und <em>Erscheinen der Schrift<\/em> in der hervorgehobenen Ansicht kann man folglich mit der Farbgebung der key-normal-Ansicht<\/p>\n<p style=\"margin-top: 0px;margin-bottom: 6px;\">\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&#34;&lt;LabelStyle&gt; &#8230; &lt;color&gt;00xxxxxx&lt;\/color&gt; &#8230; &lt;\/LabelStyle&gt;&#34;<\/p>\n<p style=\"margin-top: 0px;margin-bottom: 6px;\">\nerreichen, w\u00e4hrend es bei der key-highlight-Ansicht beim \u00fcblichen<\/p>\n<p style=\"margin-top: 0px;margin-bottom: 6px;\">\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&#34;&lt;LabelStyle&gt; &#8230; &lt;color&gt;ffxxxxxx&lt;\/color&gt; &#8230; &lt;\/LabelStyle&gt;&#34;<\/p>\n<p style=\"margin-top: 0px;margin-bottom: 12px;\">\nbleibt.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 0px;margin-bottom: 8px;\">Nachdem allerdings in neueren GE-Versionen (seit Google Earth Version 6.1) immer wieder ein unregelm&auml;&szlig;iges bzw. eher sogar instabiles Reagieren der transparenten Labels und Icons auf den Mauszeiger aufgefallen war, kann die Anwendung des Wechsels zum voll transparenten Label nicht mehr empfohlen werden. Zwar l\u00e4sst sich die Instabilit\u00e4t beheben, indem man &lt;Style&gt; mit einer &lt;scale&gt;-Anweisung erg\u00e4nzt (Zahlenwert beliebig) oder von der vollst\u00e4ndigen Transparenz absieht (Objekte mit aa&#160;=&#160;01 bleiben noch unauff\u00e4llig). Dann ist das Steuern des Erscheinungsbildes mit diesem Code verglichen mit &#34;scale-0&#34; aber nicht mehr lohnend. <\/p>\n<p class=\"para-header\">Beispiel einer StyleMap f\u00fcr versteckte Trackpunkt-Labels<\/p>\n<p style=\"margin-top: 0px;margin-bottom: 6px;\">Eine StyleMap f\u00fcr Trackpunkte, deren Label zun\u00e4chst nicht angezeigt werden, aber bei \u00dcberfahren mit der Maus erscheinen, k\u00f6nnte im Beispiel einer &#34;StyleMap_TrackPoint&#34; so aussehen:<\/p>\n<p style=\"margin-top: 0px;margin-bottom: 8px;margin-left:12px;font-size:0.9em;\">\n&lt;StyleMap id=&#34;StyleMap_TrackPoint&#34;&gt;<br \/>\n&lt;Pair&gt;<br \/>\n&nbsp;&lt;key&gt;normal&lt;\/key&gt;<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&lt;Style&gt;<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&lt;IconStyle&gt;<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&lt;scale&gt;0.7&lt;\/scale&gt; &#160;&#160;&#160;&lt;!&#8211; Icon-Gr&ouml;&szlig;e &#8211;&gt;<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&lt;Icon&gt;<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&lt;href&gt;http:\/\/maps.google.com\/&#8230;\/placemark_circle.png&lt;\/href&gt;<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&lt;\/Icon&gt;<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&lt;\/IconStyle&gt;<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&lt;LabelStyle&gt;<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&lt;color&gt;ffd355ba&lt;\/color&gt; &#160;&lt;!&#8211; Farbe, hier wirkungslos &#8211;&gt;<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&lt;scale&gt;0&lt;\/scale&gt; &#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&lt;!&#8211; Label-Gr&ouml;&szlig;e &#8211;&gt;<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&lt;\/LabelStyle&gt;<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&lt;\/Style&gt;<br \/>\n&lt;\/Pair&gt;<br \/>\n&lt;Pair&gt;<br \/>\n&nbsp;&lt;key&gt;highlight&lt;\/key&gt;<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&lt;Style&gt;<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&lt;IconStyle&gt;<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&lt;scale>1.0&lt;\/scale&gt;<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&lt;Icon&gt;<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&lt;href&gt;http:\/\/maps.google.com\/&#8230;\/placemark_circle.png&lt;\/href><br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&lt;\/Icon&gt;<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&lt;\/IconStyle&gt;<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&lt;LabelStyle&gt;<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&lt;color&gt;ffd355ba&lt;\/color&gt;<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&lt;scale&gt;0.8&lt;\/scale&gt;<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&lt;\/LabelStyle&gt;<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&lt;Style&gt;<br \/>\n&lt;\/Pair&gt;<br \/>\n&lt;\/StyleMap&gt;<\/p>\n<p class=\"para-header\">Anregungen zu Gestaltungsvarianten <\/p>\n<p style=\"margin-top: 0px;margin-bottom: 6px;\">Auch das Icon kann man in den Wechsel der Sichtbarkeit einbeziehen. Dann erscheinen beim Bewegen des Mauszeigers entlang des Pfades pl\u00f6tzlich Trackpunkte einschlie\u00dflich der Informationen in den Texten von &#34;&lt;Label&gt;&#34; und auf Anklicken der Info-Pop-up. Wegen der dabei eingeschr\u00e4nkten Auffindbarkeit bietet sich das allerdings wohl eher f\u00fcr Tracks mit eng zu einander liegenden Trackpunkten an und besonders f\u00fcr Tracks mit einheitlichen Punktabst\u00e4nden (sehr g\u00fcnstig verhalten sich hier erfahrungsgem\u00e4\u00df Logger mit MTK- wie auch u-blox5-Chips im daf\u00fcr zutreffenden alleinigen Distanz-Mode, gerade auch bei Wandertouren). <\/p>\n<p style=\"margin-top: 0px;margin-bottom: 6px;\">Wegen unsch\u00f6ner \u00dcberg\u00e4nge beim Wechsel zwischen der Normal- und der hervorgehobenen Ansicht ist es nicht so g\u00fcnstig, vielleicht die so ja unsichtbaren Icons der Normalansicht zum leichteren Auffinden gr\u00f6\u00dfer zu skalieren.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 0px;margin-bottom: 6px;\">Einerseits kann man alle unterschiedlich formatierten Icons in einem gemeinsamen Google Earth-&lt;Folder&gt; unterbringen. Andererseits steigert es die Einflussnahme des Anwenders, f\u00fcr die einzelnen Formatierungen eigene &lt;Folder&gt; anzulegen, die er dann im Orte-Fenster in der Seitenleiste durch Anklicken der Ordner-(Folder-)Checkboxen nach Wunsch an- oder abw\u00e4hlen kann.<\/p>\n<p>\nMit den beschriebenen Sichtbarkeits-Einstellungen in den Logger-GE-Dateien k\u00f6nnte man sogar auf verschiedene Weise &#8221;zaubern&#8221;: Zu ein und demselben Koordinaten-Punkt werden statt des \u00fcblichen einen Punkt-Placemark zwei Punkt-Placemarks definiert, mit unterschiedlichen name-Texten (Labels) und, wenn man das will, mit unterschiedlichen Icons; als unsichtbar wird bei dem einen Label oder auch Icon der <em>normal<\/em>-key-Mode gew\u00e4hlt, beim anderen der <em>highlight<\/em>-key-Mode.<\/p>\n<p class=\"para-header\">Anmerkungen <\/p>\n<p class=\"annot\"><a id=\"datei_typen\"><\/a><sup>1<\/sup>&#160; Das trifft &#8211; dank Integration von GPS-Babel in Google Earth &#8211; auch bei weiteren f\u00fcr diesen Import freigegebenen Dateitypen zu (z.&#160;B. Stand &#34;Google Earth 7.1.7.2606 &#8211; Build-Datum 10\/6\/2016&#34;): *.log, *.mps, *.gdb, *.tcx, *.nmea, *.loc, *.wpt, *.pcx, *.plt, *.rte, *.upt &#8211; s\u00e4mtlich Formate mit streng definierter Struktur. <\/p>\n<hr style=\"margin-top: 24px;margin-bottom: 6px;text-align:left;margin-left:0;width:30%;\">\n<p style=\"margin-top: 0px;margin-bottom: 12px;\">Klaus Dannowski &#8211; <a href=\"https:\/\/gps.hillclimb.de\/?page_id=9788\">Klaus&#8216; GPS-Ecke<\/a> <br \/><small>22.O6.2OO9<\/small> <\/p>\n<p style=\"margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;\">&#8222;Google Earth track points with improved look and feel&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stand 27.04.2019 Das Umschalten (auch: engl. Toggeln) der Darstellung der Icons und Labels der Track-Punkte per einfachem Bewegen des Mauszeigers \u00fcber das Icon (&#34;mouse&#160;hover&#34;) mittels Vorgaben in der StyleMap (N\u00e4heres dazu siehe hier) kann man ausnutzen, um das Erscheinungsbild einer Track-Darstellung mit inhaltsreichen und deshalb oft st\u00f6renden Labels der Google&#160;Earth-Pfadpunkte entscheidend zu verbessern. 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