PocketGPS S1 – Anzeige gespeicherter NMEA-, gpx- und kml-Dateien mit ”Re-Tracking GPS Log”

Letzte Änderung am 30.04.2013

Mit der Funktion

”Re-Tracking GPS Log" des "PocketGPS S1”

für das Display auf „Re-Tracking GPS“ verkürzt, bietet Cuu:B eine für solch kleine GPS-Geräte sehr komfortable und reichhaltige Reihe von Möglichkeiten der Darstellung gespeicherter GPSTouren:

  1. Anzeige eines wählbaren, gespeicherten Tracks

  2. Zoom-Funktion
  3. Navigier-Funktion innerhalb der Darstellung
  4. Darstellung auf einem Kartenhintergrund

Die Dateien der darzustellenden Touren müssen sich im Ordner „GPS“ des Loggers befinden. Als GPS-Touren kommen zum einen die eigenen im PocketGPS S1″ gespeicherten Logs infrage. Zum anderen eignen sich aber auch aus beliebigen externen Quellen über die USB-Schnittstelle in dieses Verzeichnis übernommene Dateien mit den Erweiterungen „log“, „kml“ oder „gpx“, falls sie den unten aufgeführten Besonderheiten genügen.

  • Im Log-Modus darf zwischen den angezeigten Dateien ebenso wie zwischen den Funktions-Elementen von „Re-Tracking GPS“ beliebig gewechselt werden, ohne dass dabei das aktuelle Log unterbrochen wird.
Die Darstellfunktionen erreicht man im „Select Menu“ – dort
   mit der „+/-„-Taste“ den Balken „3 Re-Tracking GPS“
   wählen, die „OK“-Taste drücken:

   Es wird die Liste aller im Ordner „GPS“
   des USB-Laufwerks befindlichen Dateien angezeigt,
   die die Datei-Erweiterungen
      „.log“,
      „.kml“,
      „.gpx“
   führen.
   (Bewegen in andere Ordner des
   USB-Massenspeichers sieht die Firmware
   hier nicht vor)

Die Dateiauswahl erfolgt durch Auf-/Abbewegen eines kleinen blauen Punkts am linken Displayrand mit der „+/-„-Taste“. Ist der Name der ausgewählten Datei breiter als das Display, wandelt er sich in Laufschrift.
Nun noch die „OK“-Taste drücken, Anzeige „Loading“, und der Track erscheint im Display.
 

     Vorab zum Vergleich: Dieser Track mit Windrose.

Ausführlicher zu den Möglichkeiten des „Re-Tracking GPS“

zu 1.

  • „Gespeicherter Track“: Ein mitgeloggter Track, der sich noch im Speicher befindet oder ein extra in den Speicher übernommener Track von einer früheren Tour (z. B. auch nach Bearbeitung bzw. Korrekturen) oder auch eine heruntergeladene oder in einer Karte erstellte Track-Datei.
  • Praktisch – aufgrund der großzügigen Speicherkapazität – unbegrenzte Dateigröße, unbegrenzt viele Punkte, d. h. keine besondere Vorbearbeitung vorhandener oder heruntergeladener Touren erforderlich. Große Punktezahlen verlängern lediglich die Ladezeiten für die Log-Anzeige.

zu 2.

  • Automatisch entsteht die Darstellung in einer in etwa das Format des Displays füllenden Zoomstufe.

         Maßstabsleiste und Windrose im nebenstehenden und den nachfolgenden Bildern „aus Umweg über Karte“.

  • Bedienhinweis für Zoom: „+/-„-Taste

     
    Raster der Zoomstufen 1:4.
     
    Bei maximaler Auflösung entspricht die Breite des Displays etwa 100 m bzw. ein Pixel beachtlichen ca. 0,8 m.

zu 3.

  • Bedienhinweis:
    Bewegen mit
    „MODE“-, „LAP“-, „+/-„-Taste
     
    Handhabung selbsterklärend:
    Pfeile und Schriftfelder auf dem Display.

zu 4.

  • Gegebenenfalls im USB-Ordner „MAP“ vorhandenes geografisch zutreffendes Kartenmaterial wird automatisch eingeblendet, und es erscheinen eine mit einer Nummer der Zoomstufe ergänzte Maßstabsleiste und eine Mini-Windrose.
    Nachfolgende Bilder: Links – Auswahl (blauer Punkt) eines Test-Logs, aus dem Karten-Gebiet; Mitte – Track im Karten-Gebiet; Rechts – Track in einem Gebiet ohne Karte.

            

    Sehr angenehm:
    Diese Elemente bleiben anschließend auch bei der Wiedergabe außerhalb der Karte gelegener GPS-Tracks in der Anzeige – siehe rechtes Bild: Der gleiche Track wie ganz oben, aber, nach der Rückehr, mit Maßstabsleiste und Windrose.
    Eine dauerhafte Speicherung dafür über das Abschalten des Loggers hinaus scheint jedoch nicht zu erfolgen.

    Einschränkende Anmerkungen zum Kartenmaterial:

    Im Unterschied zur für ostasiatische Sprachen typischen sehr kompaktenn Schriftform (im Bild rechts Ortsangaben in Koreanisch/Hangul) würden Karten-Beschriftungen mit lateinischen Fonts recht große Teile des nur 128 Pixel breiten Displays ausfüllen oder beim Heraus-Zoomen unleserlich werden.

    Das Kartenmaterial ist – weil in einem Rasterformat – ohnehin sehr speicherintensiv. Bisher ist es allein für die Republik Korea /Südkorea/ verfügbar. Für dieses Gebiet von 500 x500 km2 beläuft sich der Speicherbedarf bereits auf fast 1 GByte.

Besonderheiten zu den Dateiformaten importierter GPS-Dateien

  • *.log-Format (Basis NMEA 0183-Sentenzen)
    In die Auswertung gehen allein die $GPRMC-Zeilen ein.
    Neben den eigenen Log-Dateien des ”PocketGPS S1 / PG-S1” werden somit auch fremde NMEA-Dateien akzeptiert, vorausgesetzt sie enthalten die $GPRMC-Zeilen – ist nicht immer der Fall – und die Dateierweiterung lautet „.log“ (gegebenenfalls so ändern).
  • *.kml-Format
    Die Track-Darstellung beruht allein auf dem LineString-Placemark. Zusätzliche Inhalte in der kml-Datei, wie sie das „Storyish PC Tool“ hinzufügt, "stören" nicht, verschiedene weitere schon (fehlerhafte Darstellung oder auch „Log Error!“).
  • *.gpx-Format
    keine Besonderheiten vorgefunden.

Klaus Dannowski – Klaus‘ GPS-Ecke
O7.O3.2O12

”Cuu:B PocketGPS S1 / PG-S1: Viewing recorded NMEA, gpx and kml files with ”Re-Tracking GPS Log” ”